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Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge von Radio Salix. Mein Name ist Axel.
Moment mal – Radio Salix? Hatte ich nicht in der letzten Folge angekündigt, dass es mit einem neuen Konzept und auch einem neuen Namen weitergehen soll? Ja tatsächlich – das war der Plan. Und wieso kommt es jetzt anders?
Ich möchte ganz gern mit ein paar Zeilen aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse antworten:
„Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.“
Ja, besonders das mit dem Zauber gefällt mir. Deshalb lasst uns einfach hier gemeinsam weiter zaubern und abwarten, welche Veränderungen die Zukunft bringt. Denn die kommt schließlich schnell genug.
(Seufzer Ha) Gut, dass wir das geklärt haben. Nächste Frage: Wer oder was ist überhaupt Salix? Hat er oder sie auch einen Nachnamen? Ja, hat SIE hat – allerdings ist Salix der Nachname. Zwei der Familienmitglieder heißen Alba und Vitalis oder auf deutsch: Silber-Weide und Korb-Weide. Korrekt – die Familie Salix besteht aus Bäumen. Aus diesen Weidenbäumen wurden früher und auch heute noch Körbe geflochten. Der Name Korb-Weide lässt das schon erahnen.
Diese Bäume werden durch einen speziellen Baumschnitt so verändert, dass sie in jedem Jahr neue und besonders flexible lange Austriebe bilden, die für die Korbproduktion und andere Flechtarbeiten verwendet werden können. Durch den regelmäßigen Schnitt vergrößert sich der obere Teil der Weide, also der Kopf. Diese kultivierten Bäume nennt man deshalb Kopfweiden. Sie sind in meiner Heimatregion am Niederrhein häufig zu finden und gelten als eins ihrer Wahrzeichen.
Außerdem wurde aus der Rinde dieser Weidenbäume der Familie Salix ursprünglich die Salizylsäure gewonnen. Sie ist der Wirkstoff der bekannten Aspirin-Präparate, die unter anderem dafür sorgen können, dass uns vom vielen Nachdenken hier nicht der Kopf brummt.
Deshalb passt der Name Radio Salix für einen Podcast, rund um die Verbindung von Natur und Kultur, wirklich gut, finde ich. Er soll ja auch eine Kopfweide sein. Das wünsche ich mir zumindest. Das der kleine Kauz Höhlen in alten Kopfweiden bewohnt, erwähne ich lieber nur am Rande, sonst fällt es noch auf mich selbst zurück.
Jetzt aber gut! Was machen wir heute?: Ich möchte wieder einmal ganz tief in die Sinn-Kiste greifen. Leg schon mal Aspirin bereit.
Zum Einstieg stelle ich einmal eine einfache Frage in den Raum: Ist es nicht sinnlos, Natur und Umwelt zu schützen, wenn doch sowieso alle vergänglich ist? Oder noch kürzer und deutlicher: Wo ist der Sinn, wenn doch alles Lebendige sterben wird?
Ich finde es durchaus berechtigt, dem einmal nachzugehen, weil ich den Eindruck habe, dass mittlerweile viele Menschen genau so denken.
Den Satz: „Nach mir die Sintflut“ hat wohl jeder schon mal benutzt oder zumindest gehört. Er ist leicht gesagt und lässt sich auf viele Situationen anwenden. Wenn ich ihn aber wörtlich nehme, bedeutet er nichts weniger als das: „Es ist mir egal, was aus denen wird, die nach uns kommen. Hauptsache, mir geht’s gut.“
Auf den ersten Blick scheint es ja auch widersprüchlich: Warum sollten wir uns anstrengen, die Natur und das Klima zu schützen, wenn wir doch genau wissen, dass alles was heute lebt eines Tages doch nicht mehr da sein wird? Ist es nicht vollkommen egal, ob die Erde, wie wir sie kennen, weiter existiert, auch wenn ich selbst schon lange nicht mehr auf ihr lebe?
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Man kennt ja den Begriff: „The Survival oft the fittest“, der in Charles Darwins Werk „Von der Entstehung der Arten“ auftaucht. Er wird gern ins Deutsche übersetzt mit „Das Überleben des Stärkeren“. Viele halten das für einen Freibrief, sich gegenüber anderen Menschen und nicht zuletzt auch gegenüber der Natur, rücksichtslos jeden nur möglichen Vorteil zu verschaffen. Koste es, was es wolle!
Diese Logik beruht aber auf gleich mehreren Irrtümern. Allein schon, weil die korrekte Übersetzung des darwinschen Satzes lauten müsste: „ Das Überleben des Angepasstesten!“ Diese Anpassung meint aber, wenn man sie auf unsere Gesellschaft anwendet, viel mehr, als nur auf Körperkraft oder auf wirtschaftlicher oder politischer Macht basierende Stärke. Das Stichwort dazu ist „Sozialdarwinismus“." Ruhig mal googlen.
Fitness" bezieht sich nach Darwin eben nicht nur auf physische Stärke oder die Höhe meines Kontostandes, sondern auf die Gesamtheit der Merkmale, die ein Lebewesen in seiner Umgebung erfolgreich macht. Dazu gehören die Anpassungen an das Klima, die Fähigkeit, Nahrung zu finden, sich vor Feinden zu schützen und sich erfolgreich fortzupflanzen. Deutlicher kann man die gegenseitige Abhängigkeit des Menschen von seiner Umwelt kaum beschreiben. Ein Superthema für eine eigene Podcast-Folge, finde ich. Ist schon notiert!
Von Darwin jetzt aber zurück zur Sintflut, die ja ein biblisches Schreckensszenario ist. Diese Erzählung sollte den Menschen damals vor Augen führen, was ihnen blühen kann, wenn sie Gott nicht gehorchen. Aber immerhin: Ein Mensch (nämlich Noah) hat durch entschlossenes Handeln – und zwar den Bau der Arche und die Aufnahme der Tiere - letztlich bewirkt, dass große Teile der Natur vor der Vernichtung bewahrt wurden. Pflanzen und Fische sind anscheinend auch so ganz gut mit den Wassermassen klar gekommen, eben weil sie so gut angepasst waren. – Also doch wieder Darwin.
Das diese Geschichte die Menschen über tausende von Jahren beschäftigt hat und von Generation zu Generation weitererzählt wurde, ist ein Hinweis darauf, dass sie sich zu allen Zeiten ihrer Verbundenheit oder sogar Abhängigkeit von Natur, aber auch ihrer Endlichkeit bewusst waren. Noah hätte ja einfach nur sich selbst mit seiner Familie retten können. Wenn er nett gewesen wäre, hätte er noch ein paar Nachbarn mitgenommen. Aber er hat sich für die Vielfalt des Lebens entschieden. Danke - Noah!
Also: Zurück zu der Einstellung: „ Es ist mir egal, was aus denen wird, die nach uns kommen. Hauptsache mir geht’s gut.“ Ich halte einfach mal mit ein paar Argumenten dagegen:
Und zwar so: Auch wenn das Universum nicht ewig besteht, leben wir jetzt. Du, ich, unsere Familien und unzählige andere Lebewesen erleben die Welt in diesem Moment. Und im nächsten – und im nächsten – und im nächsten - und immer so weiter. Der Schutz von Natur und Umwelt ist deshalb kein Kampf für oder gegen die Ewigkeit, sondern ein Beitrag zur Lebensqualität heute und in der nahen Zukunft. Falls Du das bisher nicht so gesehen hast, ist schon im nächsten Moment die Gelegenheit, das zu änderen – und im nächsten – und im nächsten – und im nächsten.
Wir wissen nicht wirklich, welche Katastrophen sich irgendwann ereignen werden. Jede und jeder Einzelne von uns kann aber etwas dazu beitragen, dass mehr Zeit bleibt, diese Probleme mit den Mitteln, die den folgenden Generationen in ihrer Zeit zur Verfügung stehen, erfolgreich zu überstehen. Da in der Gegenwart anscheinend selbst sehr wenige Menschen globale Katastrophen herbeiführen können, ist das einer der wenigen Gedanken, die mir noch Hoffnung spenden. Und Hoffnung ist kein naives Konzept! (Eigene Podcastfolge – Schon notiert!)
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, sagt man gern: „Das Leben geht weiter!“ oder entschlossener „Das Leben muss weitergehen.“ Das meint: Wir haben verstanden, dass wir als Individuen vergänglich sind, dass das Leben (und besonders das Leben der Hinterbliebenen) aber damit nicht endet und dass deshalb um so mehr zählt, wie wir leben und welche Lebensbedingungen wir den folgenden Generationen hinterlassen.
Ein schönes Zitat dazu stammt von dem indischen Philosophen und Nobelpreisträger Rabindranath Tagore, der 1861 in Kalkutta geboren wurde. Er sagte: „Wer Bäume pflanzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat angefangen, den Sinn des Lebens zu verstehen.“ „Wer Bäume pflanzt, obwohl er weiß, dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird, hat angefangen, den Sinn des Lebens zu verstehen.“
Ich sehe es aber auch so: Der Einsatz für den Erhalt der Umwelt ist ein bewusster Akt des Widerstands gegen die Gleichgültigkeit. Zu sagen: „Es hat keinen Sinn, weil alles vergänglich ist,“ ist genauso, als wäre man der Ansicht „Es hat keinen Sinn, einen ertrinkenden Menschen zu retten, nur weil der sowieso irgendwann sterben wird“. Der Sinn ihn zu retten, liegt aber nicht im endgültigen Verhindern seiner Endlichkeit, sondern im Ermöglichen seiner Lebenszeit bis dahin. Darüber hinaus ist es ein Akt der Solidarität.--- Ja, aktiver Einsatz für Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz ist zutiefst solidarisch. Er ist sogar eine der klarsten Formen von gelebter Solidarität, weil er über das eigene Wohl hinausdenkt und Verantwortung für andere mitträgt.
• Wenn wir weniger Plastik verbrauchen → schützen wir Küsten, die wir wahrscheinlich nie sehen werden.
• Wenn wir CO₂ einsparen → mildern wir Dürren, unter denen vor allem Menschen im globalen Süden leiden und denen wir nie begegnen werden.
• Wenn wir für Artenvielfalt eintreten → bewahren wir das Gleichgewicht des Lebens, auch wenn wir es heute oder morgen nicht direkt spüren werden.
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Die naturgewachsenen Lebensräume zu vernichten, heißt auch, uns selbst zu schaden. Es geht nicht nur um Bäume oder Tiere – es geht um unsere eigene Existenz, um unsere Lebensgrundlagen. Wenn wir uns am Natur- und Umweltschutz beteiligen, schützen wir letztlich auch uns selbst und die, die nach uns kommen. Denn ob wir es wahr haben wollen oder nicht, wir – als Menschen – sind und bleiben immer Teil der Natur!
Wenn das nicht groß genug ist, kann ich noch einen drauflegen: Bis heute wissen wir nicht wirklich, ob es auf anderen Planeten höheres Leben gibt. Falls das nicht so ist, würde bedeuten, den Planeten einfach seiner Zerstörung zu überlassen, auch das intelligente Leben im Universum insgesamt zumindest für lange Zeit auszulöschen. Utopie? Spinnerei? – kann sein. Lasst uns nur bitte nicht bis in alle Ewigkeit warten, um das herauszufinden.
Vielleicht ist jetzt schon Zeit für ein kleines, persönliches Zwischenfazit:
Es ist gerade wegen der Vergänglichkeit des Lebens sinnvoll, sich für eine langfristig lebenswerte Welt einzusetzen . Denn der Sinn entsteht nicht durch Unsterblichkeit – sondern durch Verantwortung, Mitgefühl und Handeln im Hier und Jetzt. Die Vergänglichkeit macht unsere Entscheidungen und unser Handeln eben nicht bedeutungslos – sie macht sie bedeutungsvoller. Wenn du weiter über das Thema „Verantwortung“ nachdenken möchtest, empfehle ich dir die dritte Folge von Radio Salix, die sich mit Immanuel Kant und dem kategorischen Imperativ befasst.
Soweit die Theorie. Welche praktischen Auswirkungen haben denn unsere Erkenntnisse? Welche Maßnahmen sind die wichtigsten und die wirkungsvollsten für den langfristigen Erhalt einer intakten Umwelt?
Zuerst einmal: Alle erforderlichen Schutzmaßnahmen lassen sich besonders gut begründen, wenn sie konkret, sinnvoll und langfristig wirksam sind. Dazu zählt sicher der
Schutz der natürlichen Lebensräume, also der Wälder, der Meere und – was lange Zeit übersehen wurde - auch der Moore
Diese Lebensräume sind die „Lungen“ und „Nieren“ des Planeten. Sie produzieren Sauerstoff, speichern CO₂, filtern Wasser, regulieren das Klima insgesamt und sind Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Selbst wenn alles vergänglich ist, beeinflussen wir durch den Schutz dieser Öko-Systeme die Lebensqualität für alle heute Lebenden – und auch für kommende Generationen positiv.
Lass uns heute nicht im Detail darüber sprechen, was jeder und jede Einzelne von uns konkret zum Natur- und Umweltschutz beitragen kann. Eine kurze Suche im Netz bringt da reichlich Treffer und auf der Homepage von Radio Salix, die im Moment noch in der Entwicklung ist, wird in Kürze eine ganze Reihe von nützlichen Links dazu erscheinen.
Eine andere große Baustelle ist die Reduktion fossiler Energien und die Förderung der Erneuerbaren.
Klar, die Verbrennung fossiler Rohstoffe ist der Haupttreiber der globalen Erwärmung. Der Umstieg auf Sonne, Wind, Wasser und Speichertechnologien senkt unsere Emissionen deshalb drastisch. Auch wenn es einen auf ewig ausbalancierten Zustand vielleicht in der für uns überschaubaren Zeitspanne nicht geben wird, können wir trotzdem das Fortschreiten der Zerstörung verlangsamen und so ein tragfähigeres „Jetzt“ gestalten.
Zusätzlich bedeutet der Verbrauch der fossilen Energiereserven, dass unseren Nachkommen wichtige Rohstoffe, z. B. für Kunststoffe oder Medikamente irgendwann nicht mehr zur Verfügung stehen werden. Man wird uns dafür wahrscheinlich verfluchen!
Den wohl direktesten Einfluss auf die Verbesserung unserer Lebenssituation erhalten wir durch einen kritischen Blick auf uns selbst:
Wegwerfgesellschaften verschwenden Energie und Rohstoffe, erzeugen enorme Müllmengen und vergiften die Böden und Meere in rasanter Geschwindigkeit.
Der Earth Overshoot Day, auch Welterschöpfungstag genannt, ist der Tag im Jahr, an dem die Menschheit alle natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die die Erde in einem Jahr wieder aufbauen kann. In diesem Jahr fällt dieser Tag auf den 1. August, was bedeutet, dass wir ab diesem Tag mehr Ressourcen verbrauchen, als die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen kann.
Der bewusste Umgang mit allem Materiellen ist deshalb Ausdruck von Achtsamkeit – eine Art, das Leben wertzuschätzen, obwohl (oder gerade weil) es endlich ist. Die Entscheidung, was wir essen und wie und was wir produzieren, ist eine täglich greifbare Form des Umweltschutzes.
Wie das auch in unterschiedlichen Lebenssituationen ganz praktisch angegangen werden kann, schauen wir uns in einer kommenden Podcast-Folge an.
Dann wäre da noch mein persönlichstes Thema: Die Bildung, weil Bildung immer auch Bewusstseinsbildung ist.
Warum sie so wichtig ist und deshalb unbedingt hierhergehört, leuchtet (hoffentlich) schnell ein:
Zum Klima- und Umweltschutz gehört immer auch die Bereitschaft, Dinge zu ändern. Und Veränderung beginnt im Kopf. Wir müssen verstehen können, warum zu Handeln so wichtig ist – sonst bleibt alles Theorie.
Wenn mehr und mehr junge Menschen erkennen, dass Endlichkeit nicht Gleichgültigkeit, sondern Verantwortung bedeutet, entstehen aus diesem Wissen echte Schutzimpulse.
Ein paar weitere Jahre fossile Energien verbrauchen, können wir vielleicht noch überstehen. Ein paar weitere Jahre Bildungskrise können aber bewirken, dass sich die Gleichgültigkeit gegenüber den rasanten Veränderungen von Natur und Gesellschaft auf Jahrzehnte in die Zukunft ausdehnen und verschlimmern wird.
Soweit ein kurzer Blick auf die Argumente gegen die häufig anzutreffende Haltung „Nach mir die Sintflut!“. Ja ich weiß, das war jetzt einfach nur der Schnelldurchlauf. Es sollte nur darum gehen, einen ersten Überblick zu bekommen und die Gedanken ein wenig zu ordnen. Ins Detail gehen wir dann in den kommenden Folgen. Bleib also dran, wenn dich das, was hier und heute Thema war, interessiert. Abonniere vielleicht Radio Salix, wenn du es nicht schon getan hast. Oder teile den Beitrag mit anderen Interessierten. Danke in jedem Fall!
Mein persönliches Fazit für diese Folge lautet: „Gerade weil alles vergeht, ist es umso wichtiger, wie wir leben – und was wir schützen.“ Die Gedanken in dieser Folge rund um das Thema Natur- und Umweltschutz im Schatten der Vergänglichkeit sind Ausdruck davon: Schauen wir genau auf unser Leben jetzt und das Weitergeben einer bewohnbaren Welt an die kommenden Generationen. Die Ewigkeit ist weit und hoffentlich auch die nächste Sintflut!
Outro
So, ich bin wieder einmal mit meiner Weisheit am Ende. Zum Schluss habe ich noch einmal was von Bertolt Brecht. In seinem Theaterstück „Der gute Mensch von Sezuan“ ringen die Protagonisten letztendlich ergebnislos, um die Fragen: „Lohnt sich Nächstenliebe? Entsteht dadurch Solidarität? Am Ende heißt es: „Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen // Den Vorhang zu und alle Fragen offen.“ Falls es Dir im Moment auch so sollte, sage ich trotzdem: Vielen Dank, dass du mir ein Weilchen zugehört hast. Nach Brecht geht es letztlich immer darum, die eigenen Fragen zu stellen und die eigenen Antworten zu finden. Ich bin dankbar, dass ich genau das hier für mich tun konnte.
Für die nächste Podcast-Folge kann ich jetzt schon ankündigen, dass es um eine vor kurzem veröffentlichte Studie gehen wird, die untersucht hat, warum ein großer der Deutschen der Meinung ist, dass der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft immer weiter schwindet. Ich kann versprechen: Das wird sehr spannend. Vielleicht geht es aber auch noch um etwas anderes. Wie das beim Zaubern nun mal so ist!
Damit verabschiede ich mich und wünsche einen entspannten Tag oder Abend mit ein wenig Zeit zum Nachdenken – Hoffentlich ohne Aspirin!
Tschüß sagt Axel.